Es ist Berg. 5 vor 12. Zwei Musiker warten auf den nächsten Menschen, der eintrifft. Es ist eine Frau. Mit ihrer Musik wecken sie sie aus dem Schlaf. Zunächst ist die Frau verstört: Wo ist sie? Und wenn ja, warum hat sie keine Angst, fühlt sich beinahe geborgen?

Während sie das Berginnere zu erkunden beginnt, entdeckt sie eine Ahnengalerie. Griesgram, Rumpelstilz und Quastengenoss. Sie ist verunsichert. Es sind Wesen, welche, wie sie, eines Tages im Berg erwacht sind und sich ihrer Vergangenheit stellen mussten. Wie muss sie sich verhalten, um nicht auch so zu enden? Als farbiger Bömbl in einer Ahnengalerie...

Anstatt in ihrer Rolle, die sie auf der Erde hatte, zu bleiben, rechnet sie mit den Miesetätern der Welt ab und befreit sich Stück für Stück von ihrem tristen Dasein. Sie fügt sich der Musik, nimmt die Hilfe der Musiker an, ist jedoch bis zum Schluss hin- und hergerissen, ob sie nun doch wieder auf die Erde zurück will oder im Berg bleibt. Denn bis zwölf bleibt ihr nicht mehr viel Zeit...

Zum Glück entscheidet sie sich, da zu bleiben, wo sie aufgewacht ist, denn sonst hätte sie die Form eines Bömbls angenommen und wäre in der Ahnengalerie gelandet. Nur konnte sie das alles gar nicht wissen.

Die Musik hat die Frau soweit gebracht, dass sie im Berg bleiben will und sich den Musikern anschliesst. Für die beiden ist es nicht das erste Mal, dass sie das versuchen, denn sie wollen ihre Gruppe vergrössern. Bis jetzt wurden sie nicht fündig. Alle vorherigen Versuche scheiterten, und hängen jetzt an der Wand. Nur allzu glücklich sind sie, als die Frau sich ihnen anschliesst und sie zu dritt auf den Nächsten warten.